Über mich

Ich liebe es Menschen so zu inspirieren, dass sie die Freude und den Mut haben über sich hinaus zu wachsen – um das zu tun, was sie von Herzen gern tun.

Mit unserem  WARUM wollen wir dazu beitragen, die Welt ein bisschen besser zu machen.

Mein Weg – wie ich dahin gekommen bin:

Als ein kleiner Junge war ich fest entschlossen niemals zu arbeiten.
Der Grund war, dass ich dachte Arbeit ist immer dann, wenn man etwas tut, was man eigentlich nicht mag und dafür Geld bekommt.

Es hat mir schon immer Freude gemacht, Menschen zum Lächeln zu bringen. Darum wollte ich Sänger oder Schauspieler werden. 

`Brotlose Kunst´ kam in unserer Familie nicht infrage. So machte ich also die geforderte kaufmännische Ausbildung und studierte BWL.
Nebenbei verdiente ich mein Geld als Trainer für Leichtathletik. Bei der Arbeit mit den Jugendlichen entdeckte ich meine Leidenschaft Menschen zu inspirieren über sich hinauszuwachsen.
Später jobbte ich bei dem Professor meines Schwerpunktfaches Personal- und Organsiationsentwicklung als Tutor. Das Fach nannte sich „menschliche Arbeit im Betrieb“. Inhaltlich ging es um die Entwicklung einer gesunden Unternehmenskultur.

Der Weg – eine typische Karriere?

Nach bestandenem Examen mit einer sehr erfolgreichen Diplomarbeit in meinem anderen Schwerpunktgebiet Marketing, lockte eine Karriere  bei einem großen Unternehmen. Es bot mir ein sehr gutes Einstiegsgehalt, gute  Aufstiegschancen im Vertrieb und hervorragende soziale Leistungen.

Ein neuer Weg jenseits der „Norm“?!

In meinem ersten Urlaub begleitete ich als so genannter `Teamer´ eine Jugendreise nach Korsika.
Das fühlte sich richtig gut an. Mir wurde wieder bewusst, wie viel Spaß und Erfüllung ich habe Menschen zu inspirieren über sich hinauszuwachsen.

Nach diesem Urlaub war mir klar: So wie ein Surfer auf einen Fußballfeld nichts zu suchen hat – habe ich auf dem typischen Karrierepfad im Vertrieb nichts zu suchen. Ich muss etwas verändern – am besten sofort!

Total bescheuert?

Ein Werbeslogan „willkommen bei Freunden“ den ich in einer Werbeanzeige las, sprang mir direkt ins Auge.
Dieser Slogan gehörte zu RobinsonClub, ein Anbieter von Urlaub in FerienClubs.
Ich begann zu träumen, hatte Bilder im Kopf: Wie würde es sein, wenn ich einer der Freunde wäre, bei dem die Gäste so herzlich willkommen sind?

Dieser Gedanke, ein einem Ferienclub als Gastgeber zu arbeiten ließ mich nicht mehr los. Gegen alle inneren und äußeren Widerstand nahm ich meinen ganzen Mut zusammen. Nur drei Monate später saß ich im Flugzeug und verließ meine Komfortzone Deutschland, meinen Karrierepfad, sowie die Erwartungen, die meine Familie und Freunde an mich gestellt hatten.

Niemand konnte glauben, dass ich tatsächlich als Jugend- und Sportanimateur für RobinsonClub in die Türkei gehen werde.

Eine typische Karriere, wie sie in meinem Umfeld üblich war, konnte ich mir für mich nicht vorstellen. Mein immer den Drang meiner Intuition zu folgen, meinen eigenen Weg zu gehen und dabei meine eigenen Erfahrungen zu machen war einfach größer.

Zweifel – normal!

Natürlich hatte ich heftige Zweifel:“ Der Kopf sagte: „Lass den Quatsch!“. Der Bauch schrie laut: „Cool – das wird super!“

Bis heute war es meine beste Entscheidung meine Koffer zu packen um für ein Jahr in den Club zu gehen. Ich musste das tun, um mir selbst treu zu sein.
In meiner Vorstellung spielte viel Geld zu verdienen damals nicht die erste Geige. Wenn man eine gute Zeit hat, indem man tut was man liebt, wofür braucht man dann viel Geld?

Ich hatte mich verliebt  – in diese Touristik.
Als Gastgeber den ganzen Tag einfach ICH SEIN zu können und dafür sogar noch Geld zu bekommen, war für mich eine unfassbar wertvolle Erfahrung. Das hätte ich mir so nicht einmal erträumen können.

Genau genommen ist Animateur meine Lebensrolle – man kann auch sagen Motivatior oder Inspirator. 

Unsere Gäste kamen oft und gerne zu uns zurück. Sie sagten, es sein so als ob sie nachhause kommen.
Der Grund dafür war, dass keiner von uns im klassischen Sinne gearbeitet hat. Wir haben `nur´ das getan, was unseren Herzen entsprochen hat.
Gemeinsam lebten wir die Vision, dass sich unsere Gäste bei uns willkommen wie bei Freunden fühlen.
Das machte uns, das machte diesen Club so erfolgreich.

Bewerbung bei einem Mythos

Nach meiner Zeit bei Robinson Club gab es für ich noch keinen genauen Plan. Am liebsten wollte ich in der Touristik bleiben. So bewarb ich mich bei einem „Mythos“, einem neuen, noch geheimen touristischen Projekt.

Nach einem Assistent wurde ich genommen und hatte ich das Glück, wieder in einem tollen Team arbeiten zu dürfen. Wieder war es keinen Arbeit, sondern eine Herzensangelegenheit dieses Projekt erfolgreich zu machen.
Unsere Vision war, es Menschen möglich zu machen auf eine unkonventionelle leichte und bezahlbare Art ferne Länder zu entdecken.
Leider ist AIDAcruise nicht mehr genau das, was wir damals entwickelt haben. Dennoch ist AIDA heute mit seinen vielen Schiffen ein fester Bestandteil der Branche.

Unsere Vision und unser Glaube waren unser Erfolgsrezept.
Diese Zeit, das Erleben ein solches Produkt am Markt zu etablieren war eine sehr prägende Erfahrung für mich.

Selbständigkeit – mein Weg in die `grossefreiheit´

Seit Anfang der 2000 bin ich selbständig. Seit dem unterstütze ich Menschen innerhalb und außerhalb von Organisationen `ihr Ding´ zu machen.
Mit meiner Haltung, dass in jedem Menschen etwas Großartiges steckt, arbeite ich daran genau das zu entdecken.
Dankbar bin ich vor alles dafür zu erleben, wie diese großartigen Menschen mit viel Leichtigkeit das tun, was ihrem Herzen entsprich und auf diese Weise das Leben anderer Menschen besser machen.
Nach wie vor bedeutet Erfolg für mich erfüllt zu leben. Erfolg ist aus meiner Sicht immer ganzheitlich, also Einklang von Körper, Geist, Seele und finanzieller Freiheit.
Ebenso bin ich fest davon überzeugt, dass die finanzielle Freiheit nur dann auf eine nachhaltige Weise möglich ist, wenn man eine Aufgabe gefunden hat, die einen mit Sinn erfüllt.

Mein Motto: „Willst Du erfolgreich sein, dann höre auf zu arbeiten und folge Deinem Herzen.“

Meine Liebe und Leidenschaft gehört nach wie vor dem Gast- und Dienstleistungsgewerbe – also allen Organisationen, in denen Menschen etwas für Menschen tun.
Mein Beitrage ist es diese wertvollen Beziehungen zu verbessern. In der Gesamtheit dieser Beziehungen ist es die Unternehmenskultur, die in einer immer digitaler werdenden Welt den wahren Wert eines Unternehmens darstellt.
Somit unterstütze ich vor allem Unternehmen aus den Branchen Hospitality und Dienstleistung dabei eine Unternehmenskultur aufzubauen, wie ich es damals bei Robinson erlebt habe: Eine Kultur in der Menschen eine Herzens-Vision haben, sich wohlfühlen, weil man ihnen vertraut und  sie gewertschätzt werden.
Das ist die Basis dafür, dass Mitarbeiter bleiben und eine nachhaltige Beziehung auch zu den Gäste/ Kunden aufbauen können. mit der sie das Leben anderer Menschen besser machen können.
Mein Ziel: Je weniger die Mitarbeiter im klassischen Sinne arbeiten und stattdessen ihrem Herzen folgen und gute Beziehungen zu den Gästen/ Kunden haben, desto glücklicher sind die Menschen auf beiden Seiten. Desto erfolgreicher sind die Unternehmen meiner Kunden – ein klare und inspirierende WIN – WIN Situation.

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