Über mich

Freiheit leben – meine Mission – mein WARUM

„Ich liebe es Menschen zu inspirieren, ihrer inneren Stärke zu vertrauen. Je stärker sie werden, desto mehr eher tun sie das, was sie selbst inspiriert. Damit inspirieren sie wiederum andere Menschen.“

Meine Vision ist es, dass ich jedes Jahr mindestens 1.000 Unternehmer zu größerem und gleichzeitig leichterem Erfolg verhelfe, in dem sie mein System „BeziehungsDesign“ nutzen.

Auf diese Weise werden die Unternehmen menschlicher, da die Mitarbeiter inspirierter und motivierter sind, weil sie mit einem sinnvollen Beitrag die Welt besser machen.

Als ich meinen Auftrag, meine Mission das erste mal klar erkennen konnte, verstand ich, warum ich dieses oder jene Entscheidung getroffen habe.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Unternehmenskulturen menschlicher werden müssen. Nur starke, inspirierte Mitarbeiter sind in der Lage Unternehmen so außerordentlich erfolgreich zu machen, so dass diese wiederum die Welt ein bisschen besser machen können.

Mir war es immer wichtig etwas Größeres zu schaffen, mit der WIR uns gegenseitig inspirieren und unsere Welt so zu einem besseren Ort wird.
Diese `Bewegung´ habe ich „grossefreiheit.com“ genannt, da Menschen neben Inspiration einen `FreiRaum´ brauchen, in dem sie ihre Stärke entfalten können.

Der Weg meiner Mission:

Frisch in Paderborn, meinem Studienort angekommen, hörte im Radio einen Bericht über die Frage: „Was können wir tun, um zu dem Menschen zu werden, der wir sind.“ 

Dieser Bericht traf bei mir in Schwarze – eigentlich wollte ich Schauspieler oder Sänger werden. 

Meine Eltern hatten einen anderen Plan – so machte ich eine Ausbildung zum Industriekaufmann. 

Obwohl mein Gefühl mir sagte, dass das nicht das richtige für mich ist, glaubte ich keine Wahl zu haben. 

Sicherlich in guter Absicht dachte mein Vater, dass das was ihm gut getan hat, auch mir gut tun würde.

Der Bericht machte mir bewusst, dass mein Glaube keine Wahl zu haben so nicht stimmte.

Dieser Bericht hielt mit vor Augen, dass ich jederzeit der werden kann der ich bin  – wenn ich es wirklich will. 

Mir wurde bewusst, dass jeder Mensch innerlich frei sein sein kann, sobald er selbst die Verantwortung für sich in die Hand nimmt. 

Darüber wollte ich mehr wissen und kaufte mir direkt mein erstes Buch zum Thema Psychologie.

In meiner Kindheit und Jugend drehte sich fast alles nur um die Selbständigkeit meines Vaters. Ohne jemals mit mir darüber gesprochen zu haben erwartete er ganz selbstverständlich, dass ich seine Firma übernehme. 

Doch ich war nicht wie er – mich inspirierten ganz andere Dinge.

Um nach der Ausbildung der gefühlten  „Zwangsjacke“ zu entkommen, überzeugte ich meinen Vater von der Sinnhaftigkeit eines BWL Studiums. 

So schaffte ich mir in Paderborn einen FreiRaum, um mich auf meinen eigenen Weg zu machen. 

Jugendliche inspirieren

Weil ich in meinem Verein jemandem half richtig zu sprinten, wurde ich als Jugendtrainer entdeckt.

Jemand inspirierte mich, etwas zu tun, was meinem Leben eine neue Richtung gab. 

Vom Sportplatz in den Hörsaal 

Jetzt wusste ich – ich werde Menschen helfen das Beste aus sich zu machen. Marketing, sowie Personal- und Organisationsentwicklung wurden meine Studienschwerpunkte.

Bei meinem Professor für Personal- und Organisationsentwicklung wurde ich Tutor für das Fach „menschliche Arbeit im Betrieb“, um andere Studenten in Workshops in diesem Fach zu inspirieren.
Schon damals fand ich, dass es absolut sinnvoll ist Arbeitsbedingungen zu verbessern. Immerhin verbringen wir einen erheblichen Teil unserer Lebenszeit damit unseren Lebensunterhalt zu verdienen.

Ohne das ich es damals wusste, hat mich mein Professor sehr geprägt. Zum einen habe ich viel durch seine Trainerausbildung gelernt. Zum anderen hatte ich ein lebendiges Beispiel dafür, wie man sich von allgemein geltenden Konventionen löst, selbst denkt und zu völlig neuen Lösungen kommt. 

Noch heute spüre ich den Einfluss von Professor Dr. Karl-Klaus Pullig auf mich und meine Arbeit. 

Später finanzierte ich als Dozent zu den Themen Marketing, Personal- und Organisationsentwicklung in den neuen Bundesländern mein Studium.

Frei zu leben – ist keine Schnellstraße

Eigentlich lief alles gut. Schließlich hatte ich etwas gefunden, dass mich mit Sinn erfüllte und mit dem ich zudem noch gut Geld verdienen konnte. So sah schon damals echter Erfolg für mich aus!

Und doch – ganz offensichtlich brauchte ich noch ein paar tiefgreifende Erfahrungen, noch ein paar Umwege. 

Nach bestandenem Examen habe ich mich bei einem großen Unternehmen beworben, das in der selben Branche wie der Betrieb meines Vaters `unterwegs´ war. Ein Unternehmen, was mir ein sehr gutes Einstiegsgehalt und hervorragende soziale Leistungen bot.

Ich traf eine reine Kopfentscheidung für die Sicherheit in einem großen Unternehmen.

So passierte was passieren musste. Ich fühlte mich nicht wohl in meiner Haut, erkannte keinen Sinn in meiner Tätigkeit. Auch das Geld und die Sicherheit konnten dieses Gefühl nicht übertönen. 

In mir wuchs das Gefühl, dass ich an der falschen Stelle „gelandet“ war und ich möglichst bald etwas anderes tun muss. 

Der Weg den ich eingeschlagen hatte kam mir vor wie eine  Schnellstraße auf der auch viele andere fuhren. Eine Schnellstraße auf der ich nichts zu suchen hatte. 

Ein neuer Weg jenseits der „Norm

Als so genannter `Teamer´ begleitete eine Jugendreise nach Korsika. Hier wurde mir wieder bewusst, wie viel Spaß es macht und wie sinnvoll es ist Menschen zu inspirieren. 

Als ich nach dem Urlaub wieder in meinem Büro saß, kam mir das was ich da tat so überflüssig vor. So stellte ich mir eine wesentliche Frage: „WARUM bin ich hier?“

Hier inspirierte mich nichts und niemand. Hier tauschte ich nur meine wertvolle Lebenszeit gegen Geld.

Ich stellte mir vor, wie es sein wird, wenn ich hier die nächsten Jahre verbringen werde. Dieser Gedanke war unerträglich für mich! 

Dabei ging es nicht um das Unternehmen oder um die Kollegen. Objektiv betrachtet, wie auch aus Sicht meiner Eltern, war alles wunderbar. 

Was haben Tennisspieler auf dem Fußballplatz verloren?

So wie ein Tennisspieler auf einen Fußballfeld nichts zu suchen hat – hatte ich hier nichts verloren.

Ich wollte radikal radikal etwas verändern, um wieder auf meinen Weg zu kommen. 

Im gewohnten, normalen Deutschland war das nicht zu machen! 

Total bescheuert!

Der Slogan „willkommen wie bei Freunden“ sprang mir direkt in die Augen. 

Das fühlte sich gut an. Dieser Slogan gehörte zu RobinsonClub, ein Anbieter von Ferienclubs. 

Ich fing an zu träumen: Wie würde es sein, wenn ich einer der Freunde wäre? Dieses Bild gefiel mir so sehr, dass ich mich dort bewarb. 

Als Jugend- und Sportanimateur für RobinsonClub in der Türkei verließ ich meine Komfortzone Deutschland. 

Ich wollte keine, damals typische, Karriere – makellos, gerade, logisch, langweilig. 

Meine Familie und ein Teil meiner Freunde hielten mich für total bescheuert. Aus ihrer Sicht hatten sie damit vermutlich auch Recht.

Zweifel – normal!

Natürlich hatte ich heftige Zweifel: „Ist das wirklich die richtige Entscheidung?“ Der Kopf sagte: „lass den Quatsch!“. Der Bauch schrie ganz laut: „Cool – das wird super!“ 

Bis heute war meinen Entscheidung in den Club zu gehen, eine meiner besten Entscheidungen. Ich musste das tun, um mir selbst treu zu bleiben. Geld ist doch auch nur dazu da, sich damit eine gute Zeit zu machen. Wenn man aber schon eine gute Zeit hat, indem man tut was man liebt, wofür braucht man dann noch viel Geld?

Den ganzen Tag einfach ICH SEIN zu können und dafür sogar noch Geld zu bekommen, war für mich eine unfassbar wertvolle Erfahrung. Das hätte ich mir so nicht einmal erträumen können.

Mit den Jugendlichen konnte ich den ganzen Tag Sport und viel Blödsinn machen und nachts am Strand richtig gute Gespräche führen. 

Abends durfte ich meine Schauspiel- und Gesangskünste auf der Bühne vor einem dankbaren und gut gelaunten Publikum unter Beweis stellen.

Der größte Sinn bestand für mich darin, die Gäste zu inspirieren. 

Jahre später bekam ich noch Briefe, in denen diese Menschen erzählten, wie sehr ich sie positiv beeinflusst habe, das Beste aus sich zu machen.

Unser Team dort war wie eine große Familie. Unsere Gäste lagen uns wirklich am Herzen. Das war der Grund, warum sie regelmäßig wieder kamen und zu einem Teil dieser großen Familie wurden.

Ohne Eigenliebe – keine innere Freiheit

Mag sein, dass es auf den ersten Blick egoistisch wirkt, doch es gab nur eine Erwartung der ich gerecht werden wollte und das war meine Erwartung an mich selbst. 

Vermutlich wusste ich intuitiv, dass ich nur dann für andere da sein kann, wenn es mir selbst gut geht, wenn ich mich so annehme und liebe wie ich bin.

Das ist mein „Elixier“, das ich auf meinem Weg gefunden habe: Wenn Du selbst glücklich und zufrieden leben willst, dann nimm Dich so an, wie Du bist und schaue, was Du für Dich und andere von Herzen gern tun willst. Vor allem aber: Gehe Deinen eigenen Weg und lasse Dich niemals davon abbringen – niemals!

Bewerbung bei einem Mythos

Nach Robinson hatte ich noch keinen Plan hatte was ich tun wollte, bewarb ich mich bei einem „Mythos“. Das war eine geheimes Projekt, von dem man nur wusste, dass es ähnlich werden sollte wie Robinson Club. 

Nach einem bestandenen Assessment wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, bei dem die „Katze aus dem Sack“ gelassen werden sollte. 

Heute kann man sich nicht mehr vorstellen, dass wir in totaler Unsicherheit gestartet sind, ob das Projekt überhaupt vom Markt angenommen wird.
Zwar ist AIDAcruise nicht mehr das, was wir damals entwickelt  haben, aber dennoch mit seinen vielen Schiffen ein fester Bestandteil der Branche.

Das wir den Markt der Kreuzfahrten derart revolutionieren werden, wäre uns damals im Traum nicht eingefallen.

Wir hatten keine Ahnung wie es genau gehen sollte, aber einen festen Glauben daran, dass es funktionieren würde. 

Zu Beginn hatten wir nur eine Vision und unseren festen Glauben an die Sache, mit dem wir die Reisebüros überzeugt  haben.

Wie sie uns für Spinner gehalten haben, kann ich heute nicht mehr zählen. 

Doch der Erfolg hat uns am Ende Recht gegeben! Was uns alle miteinander verbunden hat, war eine Vision und ein fester Glaube an die Sache. 

Genau das war es, was uns erfolgreich gemacht hat. Eine Erfahrung, die mich auch sehr geprägt hat!

Selbständigkeit – mein Weg in die grosse Freiheit 

Seit dem ich selbständig bin, habe ich sehr viele Menschen und Organisationen stärken können.

Das macht mich glücklich und auch ein bisschen stolz. 

Um meine Mission noch besser erfüllen zu können, machte ich eine Ausbildung zum Gestalttherapeuten.  

Genau genommen ist Gestalttherapie eine Therapie für gesunde Menschen, die ihre Lebensqualität verbessern wollen. Für mich ist das Wesen der Gestalttherapie die Verbesserung der zwischenmenschlichen Beziehungen.

Im Wesentlichen lernte ich mit entsprechenden Methoden eine glücklich Beziehung zu mir selbst und zu anderen aufbauen kann.

Eine glückliche Beziehung mit sich selbst zu führen, ist die wesentliche Grundlage für ein erfülltes Leben.

Gelingt das nicht, sind die Beziehungen zu anderen Menschen „belastet“.

Im Laufe meiner fast vier jährigen Ausbildung wurde mir bewusst, dass es vor allem Beziehungen sind, die darüber entscheiden, ob ein Business nachhaltig erfolgreich ist oder nicht.

Es sind die Beziehungen von den Vorgesetzten zu den Mitarbeitern. Es sind die Beziehungen in den Teams. Es sind die Beziehungen von Mitarbeitern zu den Kunden. 

Ein erfolgreiches Business, ist aus meiner Sicht ein ein Business, das wesentlich dazu beiträgt, dass Menschen erfüllt leben.

Das gilt für die Kunden und im selben Maße für die Mitarbeiter und den Unternehmer selbst.

Aus meiner Sicht hat ein Unternehmen damit eine andere gesellschaftliche Verantwortung als noch vor 20 oder 30 Jahren. 

Mein Motto: „Business ist für die Menschen da und nicht umgekehrt.“

Heute unterstütze ich vorrangig mittelständische Dienstleister, von einem „Arbeitgeber“, zu einem „FreiRaumGeber“ zu werden.

Auf diese Weise sind Unternehmen wesentlich attraktiver für den Arbeitsmarkt.

Erlebe Jörg Ristau in einer Talkshow zu den Themen Zeit, Stress und Zufriedenheit

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